Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

Wind und Laub

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Draußen raschelt der Wind durch das zu warme Laub,

was sich mit dem Sommer noch an den Ästen hält

herbst, lyrik


Brotkrumen

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Das Wetter und etwas Brotkrumen
verschiedenfarbige Söckchen halb und halb
eine Brise Liebe und weiße Stadttauben
an einer hänge ich am Flügel
schmieg mich, Wind.

lyrik


Zurren

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Wind zurrt und pfeift
noch durch offene Fenster,
Sterne fallen ab

schwarz obsiegt, Möndchen schlummert unter
3 Decken; säuselt sanft

trag mich fort ganz allein

lyrik, nacht, mond


Jede Musik

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Jede Musik

Jedes Grau wohl jedes Sonnenlicht,
jede Abendnacht;
jeder Sommerduft und jede Blüte;
ein Klangteppich webt und die Nacht,
jede Musik

lyrik


Flechte

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Sie hatte noch Zweige und Moos in ihrer Manteltasche
Er hatte bunte, symbiotische Lebensgemeinschaften in seinen Gedanken,
ganz wie die Flechte in ihrem Haar.

In einer offenen Hand liegt Flechte, gesammelt in einem Wald, es wirkt kühl und grün.

In einer offenen Hand liegt Flechte, gesammelt in einem Wald, es wirkt kühl und grün.

natur, lyrik