Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

Waschhaus

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Der graue Montag steigt aus dem Waschhaus
und heftet sich an fahle Nässe
Weiße Bettlaken wie Gespenster
und er denkt:
Wie die Zeit vergeht, wenn man nicht lebt

lyrik, mood, wochentage


Schlafen

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Schlafen unterm Sternenlicht
Sonne trocknet Gedanken
Zigaretten
Rauchen

lyrik, mood, nacht


Dunkelheit doubles

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Ich erinnere mich genau an den Moment als sich die Dunkelheit verdoppelte, als Licht sich selbst verschlang und scharenweise Clochards auf den Straßen den Untergang tanzten

Ein roter Sonnenaufgang über Erfurt

Ein roter Sonnenaufgang über Erfurt

nacht, lyrik


Raureif

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Die untergehende Abendsonne
küsst den herbstlichen Raureif
von den Lippen des Sonntagsausflugs.

natur, herbst, lyrik, prosa


Sonnenblume

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Bei jeder Blüte denke ich an Dich - und jeder Hummel.
An jedem Feld und bei jedem Hügel. Drüben.
Eine Sonnenblume.;
Bei jeder Nacht, jedem Stern;
und beim Sonnenaufgang wenn ich ihn sehe.
Bei jedem einzelnen Haar fühle ich dich hier. Und dort.

natur, mood, lyrik