Waschhaus
Der graue Montag steigt aus dem Waschhaus
und heftet sich an fahle Nässe
Weiße Bettlaken wie Gespenster
und er denkt:
Wie die Zeit vergeht, wenn man nicht lebt
Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.
Der graue Montag steigt aus dem Waschhaus
und heftet sich an fahle Nässe
Weiße Bettlaken wie Gespenster
und er denkt:
Wie die Zeit vergeht, wenn man nicht lebt
Ich erinnere mich genau an den Moment als sich die Dunkelheit verdoppelte, als Licht sich selbst verschlang und scharenweise Clochards auf den Straßen den Untergang tanzten

Die untergehende Abendsonne
küsst den herbstlichen Raureif
von den Lippen des Sonntagsausflugs.
Bei jeder Blüte denke ich an Dich - und jeder Hummel.
An jedem Feld und bei jedem Hügel. Drüben.
Eine Sonnenblume.;
Bei jeder Nacht, jedem Stern;
und beim Sonnenaufgang wenn ich ihn sehe.
Bei jedem einzelnen Haar fühle ich dich hier. Und dort.